Hochsensibel und/ oder Hochsensitiv


Je tiefer das Gefühl, desto grösser der Schmerz. (Leonardo da Vinci 1507)

... und je tiefer das Gefühl, desto grösser auch die Freude (Michèle A.Bögli 2016) ;)

In meinen Einzelsitzungen, wie auch in meinen Seminaren, stellte ich immer wieder fest, dass besonders hochsensible und hochsensitive Menschen ganz besonders gut und rasch auf liebevolle energetische Impulse reagieren.

Sämtliche fenikso Sprays dienen letztlich dazu, dass wir ein kleines Hilfsmittel oder Werkzeug haben, um möglichst bewusst und rasch von einem Moment in den anderen zu gehen. Damit wir handeln können, wann immer wir das Gefühl haben, dass wir Opfer unserer Emotionen oder Wahrnehmungen sind. Wir werden über die Produkte wieder zu uns selber geführt.

Um besser zu verstehen, was die Begriffe bedeuten, möchte ich kurz darauf eingehen:

Hochsensible Menschen...

... verfügen über sehr fein ausgeprägte körperliche Sinne. Viele riechen, schmecken, fühlen, hören recht differenzierter als die meisten anderen Mitmenschen. Dies führt dazu, dass es leicht zu Reizüberflutungen kommen kann. Sie werden oft als „Sensibelchen“ oder "Mimöschen" bezeichnet, dafür können sie viel feinere Informationen wahrnehmen und interpretieren. Viele sind oft auch sehr künstlerisch oder/ und musisch begabt.

Hochsensitive Menschen...

... verfügen über einen „sechsten“ oder „siebten“ Sinn.

Sie sind somit oft „hellfühlend“, „hellsichtig“, „hellhörend“ oder „hellwissend“. Sie sind extrem empathisch und manchmal sehr medial. Sie haben spezielle Träume, Visionen, Ahnungen und Empfindungen aus der „nicht alltäglichen Wirklichkeit“.

Für hochsensitive Menschen ist es selbstverständlich, dass es Energien außerhalb unserer alltäglichen Wahrnehmung gibt, denn sie können sie direkt wahrnehmen. Manche Menschen haben diese Fähigkeiten schon seit frühester Kindheit und sie bleiben. Bei anderen entwickeln sie sich erst im Erwachsenenalter durch Erweiterung des persönlichen Horizontes. Meiner Erfahrung nach waren bei vielen Menschen die Wahrnehmungen als Kind schon sehr präsent, wurden aber durch verschiedene Gründe (Erziehung, Gesellschaft, Religion, Selbstschutz etc.) zugemauert, verschlossen und kommen später im Erwachsenenalter wieder zum Vorschein, wenn die Zeit dafür reif ist. Oft braucht es dazu eine tiefe Kriese - ein ganz unten ankommen - nicht selten auch Depressionen über viele Monate oder gar Jahre hinweg oder ein Burnout. 

Bei hochsensitiven Menschen schwingt das Pendel der Empfindungen oft sehr heftig: Wer hoch fliegt, kann auch tief fallen. Wer grösste Freude empfindet, der lernt auch das tiefste Tief kennen. Das ist keine Strafe, das ist Logik. Ein Ausdruck der Dualität in meinen Augen und wunderbarer Spielplatz um Erfahrungen zu sammeln und aus den selbigen zu lernen.

Studien haben ergeben, dass etwa 10 – 20% der Menschen Hochsensitive oder Hochsensible (oder beides) sind.

Ich selber bin beides und kenne mittlerweile unzählige Tricks, um mir mein Leben einfacher und leichter zu gestalten und gebe dieses Wissen gerne auf verständliche, klare und humorvolle Art und Weise weiter. Ich finde es sehr schön, wenn wir unsere Begabungen als Segen und Geschenk annehmen und nutzen können, statt unter ihnen zu leiden. Vom Opfer zum Schöpfer heisst mein Motto. Die erweiterten Empfindungen können uns helfen, sicher und kraftvoll durchs Leben zu navigieren. Oft ist es gerade der „siebte Sinn“ welcher uns den wichtigen Impuls liefert etwas mutig zu tun oder es ganz klar sein zu lassen.

Und ganz egal, ob sensi- oder nicht sensi - wir sind alle einmalige Persönlichkeiten auf unserem Weg zur Meisterschaft – ausgestattet mit goldrichtigen „Special Effects“.

Die Einen dürfen lernen, dass sie ein wichtiger Tel des grossen Ganzen sind, verbunden mit allem Sichtbaren und Unsichtbaren, während die Anderen lernen dürfen, dass sie dennoch auch ein ganz eigenständiges Wesen sind innerhalb der Schöpfung mit dem Recht auf Individualität und Selbstausdruck.

Wir können unsere Sinne verfeinern, wenn wir dies wollen. D.h. wie können sowohl lernen, uns besser zu schützen und abzugrenzen, wie auch unsere Sinne zu schärfen und unsere Wahrnehmungen stetig zu erweitern.

Wenn es uns gelingt, im richtigen Moment passend „eingestellt“ zu sein auf das, was gerade dran ist, dann leben wir stets ein bewusstes und klares Jetzt, der einzigen Zeit in der wir etwas aktiv gestalten oder verändern können.

(c) by Michèle Bögli